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competition, completed
"CARITAS INTEGRATIONSHAUS "
housing - Innsbruck, Austria

client
Diözese Innsbruck

Stadtoase CII
Die Erdgeschosszone ist auf das Niveau der Straße an der Oststeite des Grundstücks abgesenkt. Der im Erdgeschoss C-förmige Baukörper öffnet sich nach Osten zum Haupteingang und wird durch die natürlich gegebene Hangkante räumlich sanft abgeschlossen. Dadurch entsteht eine hochwertige Stadtoase von der aus alle Gemeinschaftseinrichtungen und öffentlich - integrative Einrichtungen, wie das Café, der spirituelle Raum und der Versammlungsraum erreicht werden können. Das Erdgeschoss hat somit eine harte Kante „C“ und eine weiche durchlässige Kante. Die Wohngeschosse sind über der Erdgeschosszone angeordnet und schliessen das „C“ räumlich ab.

Konzept
IDEE 1: Die Basis
Die Basis des Gebäudes erstreckt sich über eine großzügige Erdgeschosszone, welche Allgemein- und Nebenflächen beinhaltet. Diese Flächen sind alle vom Innenhof erschlossen. Je nach Funktion sind die Allgemeinflächen teilweise zweigeschossig, was eine gewisse Flexibilität im zusätzlichen Bedarf von Flächen im Betrieb des Gebäudes ermöglicht. Die Nebenflächen, wie Kellerabteile, Radabstellplätze sowie die Wasch- und Trockenräume sind ebenfalls in der Basis untergebracht und als zum Innenhof hin belichtete Flächen gestaltet, um auch den Nebenräumen eine gewisse Relevanz zu geben.

IDEE 2: Integration nach Innen und Außen
„Integration nach Innen“: Neben den privaten Freibereichen (Balkone) gibt es auch Freibereiche in Form von Dachgärten, die bevorzugt von den Bewohnerinnen des CII benutzt werden und so dem gemeinschaftlichen und sozialen Gefüge entsprechend Raum geben. „Integration nach Außen“: Der Vorbereich des Integrationshauses ist als öffentlicher Platz und Willkommensgeste gestaltet. Das großzügige Vordach und das Café bilden die Übergangszone “im Haus und doch nicht drinnen“. Das Café mit dem Vorplatz ist das Bindeglied zur Nachbarschaft und als Willkommensgeste einladend gestaltet, um auch von SpaziergängerInnen oder BewohnerInnen in der Nachbarschaft besucht zu werden. Der Innenhof bildet das Herzstück des Integrationshauses. Alle Allgemeinflächen sind vom Innenhof her erschlossen. Dieses Trias aus Innenhof, Übergangszone mit Café und Willkommensplatz ermöglichen eine graduelle“ Integration nach Außen“.

IDEE 3: Integration und Identität durch Wohnen.
Das Hofwohnhaus ist durch die stringente vertikale Teilung in wahrnehmbare kleinere Einheiten unterteilt. Diese Differenzierung wird durch die unterschiedliche Farbgebung unterstützt. Die BewohnerInnen bauen dadurch eine starke Beziehung zu ihrem Wohngebäude auf, was in eine höhere Wohnzufriedenheit resultiert. Das Hofwohnhaus ist über vier Hauptkerne erschlossen. Die Treppenhäuser sind dabei durch begrünte Atrien und Wintergärten als einladende Kommunikationswege gestaltet und verbessern damit die Wohnqualität.

team
Clemens Steininger, Valentina Mena, Christoph Wanner, Ursula Faix, Elisabeth An der Lan

consultants
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  April/25/2017//18:24